TKP/ML
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Unsere Partei befindet sich in einer historischen Phase. Wir haben den 1.Kongress unserer Partei, den wir mit großer Aufregung, Hoffnung und Sehnsucht erwartet haben, im 47. Jahr der Gründung unserer Partei abgehalten. Wir begrüßen alle unsere Kader, Mitglieder, Militanten und unsere Kämpfer, die diesen historischen Moment miterlebt, eine Rolle dabei gespielt, einen Beitrag daran geleistet und den Boden dafür ermöglicht haben.

Unsere Kongress ist der Höhepunkt eines Prozesses, den der Wille, die Hoffnung und Anstrengung der Hunderten gefallenen Genossen für die Zukunft unserer Partei, für die Weiterentwicklung der Sache des Kommunismus, für das Ende des Leides der türkischen und kurdischen Nation, sowie unserem unterdrückten Volk verschiedener Nationalitäten, für die Freiheit aller unterdrückten gesellschaftlichen Schichten, geschaffen haben.

Unser Kongress symbolisiert die Kontinuität, die durch die Beteiligung Tausender Kader und Militanten 47 Jahre lang geschaffen wurde, wodurch sich hunderttausende Menschen in der Hoffnung auf eine bessere Zukunft der Partei zugewendet haben. Die Gründungsphilosophie unserer Partei, die Methode, ihre Gründungsphase und die historischen Verhältnisse haben das Wesen unserer Partei bestimmt. Unser Anführer Ibrahim KAYPAKKAYA hat unsere Partei in einer Phase gegründet, wo sich der Klassenkampf auf internationaler Ebene entwickelte, die revolutionäre Bewegung dynamisch war und fruchtbare theoretische Diskussionen geführt und Auseinandersetzungen stattgefunden haben. Er hat den “Mut und die Bewegung” die, die große proletarische Kulturrevolution erschaffen hat, die “Zerstörungskraft” revolutionärer Ideen und Haltungen, die auf internationaler Ebene auf sozialer und nationaler Basis bestand, die “ideologische Schärfe”, die in der Polarisierung und dem Kampf zwischen dem kommunistischen und dem modernen revisionistischen Lager auf Weltebene bestand, die 68er Bewegung, die den 50 Jährigen Pazifismus “erschütterte”, die „zerreißende Kraft“ des großen Arbeiterwiderstands vom 15. – 16. Juni und die Stärke der Landbesetzungen durch die Bauern, sowie die “Richtungsweisung” des historisch-dialektischen Materialismus zur Grundlage der Parteigründung gemacht. Auf dieser Grundlage ist es unserer Partei seit 47 Jahren gelungen, eine entschlossene, beharrliche und kämpferische Linie gegen die Versuche der organisatorischen Liquidierung durch den Imperialismus und den Faschismus, sowie gegen die Basis dieser ideologischen Liquidierung zu verfolgen.

Die kommunistische Linie unserer Partei wurde seit 47 Jahren als eine unvermeidliche Folge des Zwei Linien Kampfes von den Trägern der bürgerlichen Linie angegriffen: Es gab keine Zeit, in der es nicht zu opportunistisch-reformistischen und revisionistischen Angriffen gegen die Linie unserer Partei kam. Unsere Partei hat es geschafft, diese Angriffe mit ihren Kadern, Militanten und Sympathisanten, die sich vom proletarisch revolutionären Wesen der Partei ernähren, zu beseitigen. JETZT ERLEBEN WIR DIE EHRE; IM 70.GEBURTSJAHR UND DEM 46.TODESTAG UNSERES ANFÜHRERS KAYPAKKAYA, DIE VON IHM GEHISSTE ROTE FAHNE ZU SCHWENKEN UND IHN ERNEUT ZU WÜRDIGEN. EINMAL MEHR ERKLÄREN WIR: DIE GLORREICHE ROTE FAHNE DES INTERNATIONALEN PROLETARIATS WIRD MIT DEM 1.KONGRESS UNSERER PARTEI IN DER TÜRKEI WEITER GESCHWENKT. 

An das Proleteriat der Türkei, bestehend aus der türkischen, kurdischen Nation und an die verschiedenen Nationalitäten, sowie an das Werktätige Volk;

Unsere Partei hielt ihren 1.Kongress zu einer sehr kritischen Phase und Zeitpunkt ab. Diese kritische Phase ist sowohl für unsere Partei und für die Kräfte des Volkes, für das imperialistisch-kapitalistische System und für die faschistische Diktatur gültig.

Die Rücksichtslosigkeit des imperialistisch-kapitalistischen Systems, das die unterdrückten Völker und Nationen in der Welt ökonomisch und militärisch angreift und ihnen die Wahl zwischen Versklavung oder Vernichtung auferlegt, nimmt verschärft zu. Der schwindende Einfluss des Kapitals, das die ganze Welt verschlingt, zeigt sich deutlich in all seiner Hässlichkeit. Das parasitäre imperialistische Kapital ist in Eile sich zu Reproduzieren und versucht, indem es sich vom Blut der Werktätigen ernährt, allen unterdrückten gesellschaftlichen Schichten ihre Kraft zu entziehen. Dies zeigt auch seine krisenbedingte Eigenschaft und Struktur. Das imperialistisch-kapitalistische System bedeutet  Krise, Krieg, Annexion, hohe Profite und ist eine Maschinerie die Blut und Tränen erzeugt. Die Machtzentren des imperialistischen Systems führen ihre Marktkriege blutiger, schärfer und ehrgeiziger durch. Der junge und dynamische chinesische Sozialimperialismus verschärft die Konkurrenz, indem er mit seiner Entwicklungsgeschwindigkeit seinen Einfluss, vom Export von Waren hin zum Export von Kapital, auf den rückläufigen Märkte des US-Imperialismus steigert.  Der russische Imperialismus und der chinesische Sozialimperialismus haben durch ihre Allianzbeziehung auch einen steigenden Einfluss im militärisch-politischen Bereich erreicht. Während sich die Widersprüche im “westlichen imperialistischen” Block, angeführt vom US-Imperialismus, vertiefen und die Konkurrenz einen ernsten Charakter annimmt, werden die Beziehungen zwischen dem chinesischen Sozialimperialismus und dem russischen Imperialismus enger und stärker. Zusammen mit der bestehenden ökonomischen-politischen Krise, verschärft diese Situation die Marktkriege und bringt in allen umstrittenen Bereichen steigende Konflikte und Kriege mit sich. Der nahe Osten und Afrika sind die vordersten Gebiete, in denen Konflikte und Auseinandersetzungen stattfinden. Darüber hinaus beginnen sich die Verhältnisse in der Ukraine und auf dem Balkan zu verschieben und in den Marktgebieten herrscht eine ernsthafte Konkurrenz. Auch in Lateinamerika, das der Hinterhof des US – Imperialismus ist, erschüttert sich die Herrschaft der USA, es bilden sich Risse, die den Grund für soziale Unruhen legen und es entstehen Kämpfe für ein neues Gleichgewicht.

Dieses Bild der Welt ist natürlich nicht unabhängig vom Entwicklungskurs unseres Landes. Die Realität einer halbkolonialen, halbfeudalen wirtschaftlich-sozialen-politischen Lage führt in unserem Land zu unmittelbaren Auswirkungen der internationalen Situation und Entwicklungen. Mit der politischen Krise, in der sich die faschistische Diktatur befindet, erhöht sich kontinuierlich das Ausmaß ihrer Angriffe und sucht weiterhin nach einer geeigneten politischen Form um ihre Angriffe zu ermöglichen. Je mehr die Suche nach einer geeigneten Form steigt, die der herrschenden Clique des Systems zur Festigung ihrer Macht dient, desto mehr stößt sie auch die Auseinandersetzung zwischen den herrschenden Klassen. an. Eine andere Erscheinung, die zur Auslösung einer Auseinandersetzung zwischen den herrschenden Klassen führt, ist auf die Verschärfung der Auseinandersetzung zwischen den imperialistischen Mächten zurückzuführen.

Aber schließlich hat die faschistische Diktatur, die sich auf der AKP-MHP-Allianz bildet und von Tayyip Erdogan geführt wird, ihre Kampagne der vollständigen Aggression in den letzten 4 Jahren fortgesetzt. Die Volksmassen sind einem intensiven politischen Angriff ausgesetzt. Geradezu werden ihnen all ihre ökonomischen-sozialen-politischen Rechte entzogen, es wird versucht, das Recht auf Organisierung durch faschistische Gesetze, Rechtsverordnungen, die Justiz, das Militär, die Polizei und durch die zivilen faschistischen Organisationen, zu unterdrücken.

Revolutionäre, fortschrittliche und demokratische Kräfte sind einem starken und aggressiven Angriff ausgesetzt. Besonders die revolutionären Kräfte, im speziellen Bewegungen die einen bewaffneten Kampf führen, sind am häufigsten diesen Angriffen ausgesetzt. Auch unsere Partei ist sehr stark diesen Angriffen ausgesetzt. 25 GenossInnen wurden in diesem Vernichtungskrieg verewigt, dutzende Militante und Sympathisanten wurden verhaftet.

Die kurdische Nationalbewegung und ihr Kampf gehören in dieser ganzen Phase zu den Hauptzielen des Faschismus.  Insbesondere die kurdischen Guerillakräfte, alle Kräfte des nationalen Kampfes auf legalem und demokratischem Gebiet, werden gezwungen, sich zu unterwerfen, und es wird versucht, sie von den anderen gesellschaftlichen Kräften zu isolieren. Die kurdische Politik der faschistischen Diktatur tritt in Form eines intensiven politisch-militärischen Angriffs innerhalb und außerhalb des Landes auf. Mit dieser Orientierung hat der Faschismus seine Offensive für die Besatzung von Rojava gestartet, Afrin wurde besetzt und es wurde versucht, die anderen Kantone zu belagern. Doch diese Entwicklung führte zu keiner Erleichterung der Krise für die herrschenden Klassen, sondern wurde zu den Ursachen die ihre Krise reproduzieren. Die Krise, die im ökonomischen Bereich ein strukturelles und kontinuierliches Bestehen hat, hat durch die Entstehung der periodischen Krise auch die politische Krise verschärft und führte dazu, dass sich eine Situation entwickelte, in der die Widersprüche der Volksmassen zum System neue Dimensionen erlangten. Die faschistische Diktatur agiert, formt und orientiert sich in dem Bewusstsein, dass sie sich in der Kurdenfrage, sowie in Hinsicht der regionalen Entwicklungen in einer existenziellen Krise befindet. In diesem Sinne entwickelt der zukünftige Prozess in jeder Hinsicht den Nährboden für politische und gesellschaftliche Krisen und Explosionen.

Unsere Partei und andere Teile der Volkskräfte sind sich im Wesentlichen über die Eigenschaften dieser kritischen und  sprunghaften Phasen bewusst. Doch die Orientierung der Kräfte, die mit einem Revolutionsprogramm, in dem die revolutionäre Situation sich tendenziell verschärft, agieren, werden im Einklang mit ihren Klassenhaltungen synthetisiert. Die Revolutionäre Bewegung und andere Teile der Volkskräfte, sind im wesentlichen auf den Prozess, in dem sich die Orientierung “außerhalb des Systems” verstärkt, sich der Wille eines revolutionären Kampfes und einer revolutionären Initiative erhöht, nicht bereit. Insbesondere in dieser Phase haben die mehrfachigen Auswirkungen des Liqiuidatorentums, einer systemkonformen Haltung, der Klassenversöhnung und des Reformismus, diese Bewegungen umzingelt. Durch diese Situation sind die Anschauungen, die die Welt von einem Klassenstandpunkt betrachten und analysieren und sich in dieser Hinsicht formen, entartet. Sichtweisen, die eine Anschauung und Positionierung ausgehend von einer revolutionären Perspektive haben, wurden dadurch degeneriert. Dieses ideologische Problem, das ein entscheidender Aspekt innerhalb der Volkskräfte ist, muss überwunden werden.

Auch unsere Partei erlebt alle Auswirkungen dieser Phase. Sie hat eine feste und kontinuierliche Kampflinie dagagen beschlossen. In dieser  gegenwärtigen Phase hat sie nicht nur ihr höchstes Parteiorgan versammelt, sie hat es das erste Mal in ihrer Parteigeschichte geschafft, durch die Abhaltung eines Kongresses in diese neue Phase mit einem starken Schritt einzutreten.

Unser Kongress hat plangerecht im Januar stattgefunden. Er wurde mit einer hohen Sicherheit und Systematik organisiert. Die Plattform, in denen die Teilnahme aller Bereiche unserer Partei stattgefunden hat, wurde den Maßnahmen unserer Parteistatuten übereinstimmend, verwirklicht. Alle Sicherheitsmaßnahmen wurden ergriffen und unser Kongress wurde sicher und unbeschadet zum Abschluss gebracht und alle Einheiten sind problemlos in ihre neuen Tätigkeitsbereiche zurückgekehrt.

Unser Kongress hat über drei grundlegende Themen seine Diskussionen geführt. Erstens; “Die Aufarbeitung und Behandlung der programmatischen Ansichten und programmatischen Fragen”, zweitens; die organisatorischen Probleme und die Beurteilung der Situation”, drittens; “die Orientierung und Ausrichtung auf die uns bevorstehende Phase”.

Die Vorbereitungen für den Kongress haben mit langwierigen übergreifenden Diskussionen ihr Finale erreicht. In der Vorbereitungsphase sind mit den Angriffen und den darauffolgenden Verhinderungsschlag des Feindes gegen unsere Partei, “putschistische und fraktionistische” Ansichten an die Oberfläche gekommen. Dieser Prozess hat schließlich mit der Selbstentlassung einer “von der Partei und dem Krieg fliehenden Bande” aus der Partei, geendet. Darüber hinaus war unsere Partei in dieser ganzen Zeit den organisatorischen Schlägen des Feindes ausgesetzt und musste sich mit der brennenden Realität des Krieges und den ihr zugefügten Verlusten und Problemen, auseinandersetzen. In diesem Sinne hat es vor allem in der Vorbereitungsphase zum Kongress unserer Partei einen Konzentrationsverlust gegeben. Organisatorische Probleme und Entwicklungen haben bei diesem Prozess ihre Auswirkung gehabt. Diese Bedingungen wirkten sich bei allen Aktivitäten aus. Letzendlich hat unsere Partei trotz diesen Entwicklungen und den verstärkten Angriffen des Feindes, sowie der verstärkten Fokussierung durch den Feind, ihren Kongress zum Abschluss gebracht, indem sie in der Lage war, ihre geplanten Diskussionen in Sicherheit zu führen.

Über die programmatischen Diskussionen:

 1 – Über die soziale und ökonomische Lage des Landes wurden mit den bereits vorhandenen Analysearbeiten und Berichten der Partei, sowie mit den neuen Analysen und Berichten diskutiert und eine Beuurteilung gemacht. Die Feststellung der halbfeudalen und halbkolonialen sozio-ökonomischen Lage, die vom führenden Genossen IBRAHIM KAYPAKKAYA analysiert wurde, ist in unserem Kongress bestätigt worden. In Bezug auf dieses Thema wurde festgestellt, dass die theoretische Position und Methode des führenden Genossen im Wesentlichen richtig war. Die Diskussionen wurden in Bezug auf die Veränderungen, seit der Zeit unseres führenden Genossen bis zur heutigen Zeit, vertieft. Besonders wurden die Unzulänglichkeiten unserer Partei, hinsichtlich der charakteristischen Merkmale der halfeudalen wirtschaftlichen Lage und ihrem theoretischen Rahmen, hervorgehoben. Die theoretischen Feststellungen, über den angenommenen Charakter dieses ökonomischen Systems und seinen dauerhaft bestehenden Eigenschaften in der Epoche des Imperialismus, wurden bestätigt. Die Analysen über die inneren Gesetze des Kapitalismus und des Feudalismus, die historische Eigenschaft des Imperialismus, die historische Eigenschaft des Kapitalakkumulationsprozesses, die Produktionsverhältnisse und die durch diese bestimmten Eigentumsverhältnisse, das Verhältnis zwischen Land – Stadt und die Untersuchungen der sich veränderten demografischen Lage wurden beurteilt. In den Diskussionen über die wirtschaftliche und soziale Lage als Ganzes wurde festgestellt, dass die halbfeudale Lage erhalten blieb und indem sie sich selbst reproduziert, als das dominante Produktionsverhältnis, weiterbesteht. Unsere Partei entwickelte ihre Position zu diesem Thema in Hinsicht der geführten Diskussionen über die Analysen und Untersuchungsdokumente der letzten 6 Monate.

2 – Der Weg zur Revolution (Der langandauernde Volkskrieg): Der 47 – Jährige Kampf unserer Partei ist konzentriert auf das Ziel der Neuen Demokratischen Revolution und baut sich auf einer Linie auf, die sich auf die Strategie des langandauernden Volkskrieges stützt. Dies ist unsere grundlegende Strategie in unseren programmatischen Ansichten. Unsere Linie zur Organisierung und Entwicklung der drei Zauberwaffen der Revolution, die Partei, die Armee und die Einheitsfront, wurde kompromisslos beibehalten. In der Strategie der Revolution wurde die Arbeiterklasse als Avantgarde und die Bauernschaft als die Hauptkraft bestätigt. Unsere Strategie der demokratischen Volksrevolution auf der Grundlage der Arbeiter-Bauern-Allianz hat trotz aller sozialen, wirtschaftlichen, politischen Entwicklungen und den quantitativen Veränderungen weiterhin Gültigkeit. Der Bevölkerungsrückgang in den ländlichen Gebieten hat nicht zu einer Änderung des Ziels geführt, die Macht Stück für Stück durch die roten politischen Mächte, was im Bauern-Guerillakrieg seinen Kern findet, zu erobern. Die Neue Demokratische Revolution (Demokratische Volksrevolution) und die Strategie des langandauernden Volkskrieges, die KAYPAKKAYA in seinen fünf Grundwerken behandelt und ihre allgemeinen Züge benannt hat, sind weiterhin gültig. Unser Kongress hat dies bestätigt.

In diesem Zusammenhang hat unsere Partei in der Phase der strategischen Verteidigung, über die Situation unserer Revolution diskutiert. Sie war der Ansicht, unsere Kriegspolitik sowie unsere taktische Ausrichtung zu beschließen, konkretisieren und ihre Entwicklungsphasen festzusetzen. Die 47-jährigen Entwicklungen und Erfahrungen unserer Partei, haben die Phasen der Fortschritte und Rückschritte, die Situation in der wir uns befinden, sowie die Frage der Notwendigkeit einer kriegsführenden Partei konkretisiert und unter der Strategie des langandauernden Volkskrieges die Notwendigkeit sich auf den Guerillakrieg noch stärker zu stützen, beschlossen.

3- In den Diskussionen über die Revolution, Neue Demokratische Revolution (Demokratische Volksrevolution) und den Sozialismus wurden die marxistisch-leninistisch-maoistischen Grundprinzipien unterzeichnet. Es wurde entschieden, dass die Frage der Revolution, nicht ohne einer Führung, ohne einer Avantgarde und einer Partei existieren kann und dass außerhalb dessen alle Ansichten über den Begriff “Revolution” und die Verwendung dieses Begriffes, den Standpunkt, dass die Revolution ein Faktum ist, das die Verhältnisse vom Kopf auf die Füße stellt, verschleiern. Insbesondere hat es sich auf internationaler Ebene gezeigt, dass es nicht der Realität entspricht, dass einige Ergebnisse, aus denen sich spontante Bewegungen entwickelt haben, als Revolution definiert wurden und diese Anschauungen das Klassenwesen der Begriffe und ihr wahres Wesen missachten. Es ist offensichtlich, dass die zwanghaften neuen Formen, die das System durch Volksbewegungen und Rebellionen annimt, als eine “Revolution” zu präsentieren ein falsches Bewusstsein unter den Volksmassen schafft und sie von der Idee der Revolution, die nur durch einen organisierten und bewaffneten Kampf das ganze System zerschlagen und in Teile zerbrechen kann, entfremdet, sie von dieser Idee entfernt und eine Illusion erschafft. Unsere Partei hält ihre Haltung und Position, die sie seit jeher dagegen hat, aufrecht. In diesem Zusammenhang wurde eine Entscheidung darüber getroffen, dass wir uns in der Frage des Wesens und der Eigenschaft der Revolution in unserem Land, nicht nur auf den “demokratischen Inhalt“, der aufgrund des Faschismus die Einschränkung der politischen und sozialen Freiheiten hervorbringt, beziehen können. Auch unter Einbeziehung dieser Frage hat unsere Revolution den Charakter der Neuen Demokratischen Revolution, deren Wesen die Agrarrevolution ist und alle Formen von feudalen, halbfeudalen Verhältnissen aufheben wird. Insbesondere die Unklarheit in dieser Sache wurde als eine Abweichung in der Frage des Wesens unserer Revolution beurteilt. Es wurde betont und die Linie hervorgehoben, dass die Lösung der Demokratiefrage in unserem Land die Aufgabe der Neuen Demokratischen Revolution sein wird, die ein Teil der proletarischen Revolution ist. Es wurde prinzipiell als eine ideologische Haltung und Anschauung bestätigt, dass es eine Notwendigkeit ist, nach der neuen demokratischen Revolution, ununterbrochen unter der Führung des Proletariats, dass der Sozialismus aufgebaut wird und dieser Prozess bis zum Kommunismus mit proletarischen Kulturrevolutionen weitergeht. Unsere Partei legt die Aufgabe, dass in dieser Zeit eines der wichtigsten Probleme darin besteht, die vorhandene Unklarheit sowie das Unbewusstsein der Volksmassen über die Restauration im Sozialismus und ihren Gründen, die ideologischen Probleme in den Volksbewegungen und speziell das mangelnde Vertrauen in die Notwendigkeit des Sozialismus zu beheben, fest. In diesem Zusammenhang ist es offensichtlich, dass sich mit der Rückkehr vom Sozialismus die Auswirkungen der ideologischen Brüche innerhalb der kommunistischen und revolutionären Bewegungen zeigten. In dieser Hinsicht hat unsere Partei den Willensbeschluss getroffen, sich auf die Positionen Mao Zedong`s und die Erfahrungen der großen proletarischen Kulturrevolution zu stützen, den ideologischen Kampf zu vertiefen, die vorhandenen starken Mängel an Vertrauen zu beheben und gestützt auf diesen Boden den Klassenkampf zu entwickeln. Eine andere Diskussion war in dieser Hinsicht über die Frage des Staates und der Faschismus als eine Staatsform. Es wurde hervorgehoben und betont, dass der Faschismus eine Notwendigkeit ist, die aufgrund der Abhängigkeit der Kompradoren Bourgeoisie und der Großgrundbesitzer vom imperialistisch-kapitalistischen System besteht, sowie ein Bedürfnis und eine bestehende Notwendigkeit wegen der permanent andauernden politisch-ökonomischen Krise. Außer diesem wurden Positionen und Anschauungen, die den Faschismus als eine Form der Herrschaft einer herrschenden Klassenclique oder als eine Herrschaft einer Parteidiktatur ansehen, bestritten und abgelehnt. Es wurde hervorgehoben, dass der Begriff der faschistischen kemalistischen Diktatur solide und korrekt ist und dass dies die einzigartige ideologisch-politische Definition in unserem Land ist. Es wurde beschlossen und unterzeichnet, das alle Definitionen und Anschauungen außer dieser aufgrund der Verwirrung in der Einschätzung des Faschismus und des falschen Verständnisses über die Eigenschaft der herrschenden türkischen Klassen entstehen und das Wesentliche dieser Frage verdecken.

 

  • Die nationale Frage und die Frage der Nationalitäten: Der Kongress unserer Partei befasste sich mit der Position und Haltung des führenden Genossen KAYPAKKAYA über das Bestehen der multinationalen gesellschaftlichen Lage. Unser Kongress hat erklärt, dass er den wissenschaftlichen Analysen und Positionen unseres Anführers in Bezug auf die Nationale Frage, im speziellen in der Kurdenfrage folgen wird. Es wurde festgestellt, dass die nationale Frage im Wesentlichen eine Marktfrage ist und das Recht auf Selbstbestimmung der kurdischen Nation bedingungslos bestätigt, sowie festgestellt, dass nur unter dieser Bedingung die Nationale Frage gelöst werden kann und die Befreiung der kurdischen Nation eine der wichtigsten Fragen unserer Revolution ist. In der Epoche des Imperialismus, ist eine umfassende und hauptsächliche Lösung der Nationalen Frage Teil von proletarischen Revolutionen und das Proletariat muss Notwendigerweise die Führung in dieser Frage übernehmen. Es wurde die Position und Haltung angenommen, dass die Lösung der kurdischen Nationalen Frage mit der neuen Demokratischen Revolution eine weitreichende und breite Autonomie schafft, das Recht auf Selbstbestimmung garantiert und dadurch die vollständige Lösung dieser Frage verwirklicht wird. Es wurden Diskussionen über die neue Sitation der kurdischen Nationalen Frage seit der Zeit vom Genossen Kaypakkaya bis heute geführt, über ihren gesellschaftlichen, politischen Stellenwert und über ihren Stellenwert in der Revolution. Verglichen vor 47 Jahren hat die kurdische Nation wichtige Fortschritte in der Erlangung eines nationalen Bewusstseins, in der Erreichung eines nationalen Befreiungsprogramms, sowie in der Entwicklung der nationalen Bewegung gemacht. Das kurdische Nationalbewusstsein und der damit einhergehende Kampf haben Eigenschaften erlangt, die den politischen Prozess beeinflussen und bestimmen. In diesem Sinne hat es zwar nicht den Charakter, das Wesen unserer Revolution zu bestimmen, aber die Eigenschaft die politische und gesellschaftliche Dynamiken unserer Revolution zu beeinflussen. Vor allem entwickelt sich das kurdische Nationalbewusstsein jeden Tag mehr, es hat unter einem Programm ein noch organisierteres und politisches Niveau erreicht. In dieser Hinsicht ist die historische Neigung der nationalen Bewegung zur Gründung eines Staates, in der kurdischen Nation zu einer stärkeren Tendenz geworden. Diese Entwicklungen führten dazu, dass unsere Partei sich auf diese Frage mehr konzentriert, diesem Problem mehr Aufmerksamkeit schenkt, sich damit intensiver auseinandersetzt und diesen Widerspruch als eine dynamischere Eigenschaft unserer Revolution aufnimmt.

Unsere Partei hat diese Frage in jeder Phase ihres Bestehens diskutiert, die Frage auf Basis des jeweiligen Entwicklungsstandes der nationalen Bewegung aufgenommen. Unser Kongress hat die Haltung beschlossen, sich in dieser Frage auf die Erfahrungen unserer Partei zu stützen. In dieser Phase wurde festgestellt, dass sich in Bezug auf das Wesen und den Charakter der nationalen Frage nichts geändert hat, jedoch durch die Erlangung des nationalen Bewusstseins und ihrer Forderungen, sowie durch seine kämpferische Eigenschaft, sein Einfluss auf die gesellschaftlichen Widersprüche und dem politischen Prozess verstärkt hat. Unsere Partei sieht diese Frage als einen der grundlegenden Punkte des Kampfes für die Revolution an. Unser Kongress ist entschlossen, den politisch widersprüchlichen Charakter dieser Frage stärker aufzuzeigen, ihre dazu bestehende Linie zu schützen und sich zu bewegen, indem sie diese zu einer politischen Kraft entwickelt. Unsere Partei betrachtet die Paradigmen der „demokratischen Autonomie“ und des „demokratischen Konföderalismus“ die von der kurdischen Nationalbewegung als eine Lösung der nationalen Frage dargestellt werden, als ein Ergebnis der Veränderungen der internationalen Entwicklungen und des internationalen Gleichgewichts. Dieses Paradigma wird als ein wesentlicher Kompromiss und Zugeständnis an die unterdrückende nationale türkische Herrschaft beurteilt, die die revolutionäre Lösung der nationalen Fragen nicht beinhaltet, was im Widerspruch mit der Tendenz, das Recht auf Selbstbestimmung zu erlangen, steht. Aufgrund ihrer systemkonformen und klassenversöhnlerischen Eigenschaft halten wir unsere kritische Haltung und Position aufrecht. In diesem Zusammenhang sehen wir die kurdische Nationale Bewegung als eine bewaffnete reformistische Nationale Bewegung. Wir sehen sie auch mit diesem Charakter als einen Verbündeten der Revolution und als eine politische Bewegung, die Teil der Kräfte des Volkes ist.

 5 – Außerhalb dieser programmatischen Fragen hat unsere Partei in der Frage des ”imperialistisch-kapitalistischen systems und seiner allgemeinen Situation”, das programmatische Ansichten einschließt und eine Frage des Programms sind, Fragen wie “Ultraimperialismus”, “neue imperialistische Zentren und Kräfte”, “der überstaatliche Charakter von Konzernen”, “Globalisierung und die auf der Grundlage der Anpassung nicht konkurrenzorientierte Zusammenarbeit der imperialistischen Konzerne“, „die imperialistische Hegemonie und die Rolle, die der Imperialismus in halbfeudalen, halbkolonialen Ländern spielt“ diskutiert und bewertet. Insbesondere wurde betont, das auf internationaler und nationaler Ebene, der Kriegs, Plünderungs-, und parasitäre Charakter des Imperialismus, der Aufgrund seiner Kapital exportierenden Eigenschaft entsteht, verdeckt wird. In diesem Zusammenhang gelten weiterhin, entgegen der Vertuschungsversuche der Kriterien des Imperialismus, die von Genossen Lenin und später von Genosse Mao Zedong bezüglich des Wesens, ihrer Klasseneigenschaft und ihrer Orientierung dargelegten Grundsätze, dieser zwei Lehrer.

 

6- Ein weiteres Thema, das unser Kongress im Bezug auf die programmatischen Frage diskutiert und als wichtige Frage der gesellschaftlichen Revolution betrachte hat, ist die Frauenfrage die eine Frage des unterdrückten Geschlechts ist. Innerhalb der Frage von unterdrückten Geschlechtern ist die LGBTI Frage eine der wichtigsten Fragen im Kampf. Seit der Vergangenheit bis heute hatte unsere Partei in dieser Frage eine verklemmte Sicht. Insbesondere mit der 8.Konferenz und danach wurde in Bezug auf diese Frage eine positive Entwicklung und Orientierung geschaffen. Jedoch wurden auch Abweichungen zu dieser Frage in unserer Partei festgestellt. Unsere Partei hat den Beschluss gefasst, sich weiterhin auf den gesellschaftlichen Charakter dieser Frage zu konzentrieren, mit dem Revolutionsprozess in Verbindung zu bringen, und sich ihren spezifischen Widersprüchen und Eigenschaften entsprechend, zu befassen. Unsere Partei hat den Beschluss gefasst, den einzigartigen Charakter dieses sozialen Problems und seine inneren Beziehungen niemals außer Acht zu lassen, gleichzeitig aber die Herangehensweise zu berücksichtigen, es mit einer Klassenperspektive zu betrachten. Der Kampf mit dem unterdrückenden Geschlecht hat einen dynamischen Verlauf im Klassen- und sozialen Kampf. Es gibt verschiedene Frauenbewegungen, die die Triebkraft dieses Kampfes sind. Dieser Kampf entwickelt sich weiter und schreitet zusammen mit den bereits bestehenden Problemen voran. Es wurde beschlossen, unsere Position beizubehalten und ein Bündnisverhältnis auf der Grundlage der Schaffung einer Aktionseinheit mit den Organisationen und Kräften zu entwickeln, die angesichts dieses Problems einen „Kampf für das Erlangen von Rechten“ führen.

7– Die Frage von unterdrückten Glaubensrichtungen: Unsere Gesellschaft hat eine Lage mit mehreren Glaubensrichtungen. Historisch wurden die unterdrückten Glaubensrichtungen von ihren Grundfreiheiten und demokratischen Rechten beraubt. Nicht nur dies, die Schichten der Volksmassen, die außerhalb des sunnitischen Glaubenssystems stehen, wurden einem Massaker und Assimilierungspolitik ausgesetzt. Aus diesem Grund ist die Frage der Freiheiten für Glaubensrichtungen außerhalb des sunnitischen Glaubenssystems ein demokratisches Recht und selbstverständlich im Kampf für die neue Demokratische Revolution beinhaltet. Unsere Partei besitzt in dieser Frage einen Prozess des Kampfes und Erfahrung. Dieser Widerspruch hat eine Dynamik, die sich zu Gunsten der Revolution dreht. Anstatt zu versuchen, dieses Problem innerhalb des Systems und seiner Grenzen zu lösen, stützt sich unsere Partei auf das demokratische Bewusstsein und die Dynamik des Kampfes, die dieser Widerspruch erzeugt. Sie bestimmt ihre Perspektive über diese Dynamiken heraus. Denn alle demokratischen Rechte die eingeschränkt, missachtet und beraubt werden, sind eine Frage des Klassenkampfes. Widersprüche die in Bezug auf Glaubensunterschiede die Klassenwidersprüche verdecken, führen dazu, dass unsere Partei die Frage der Gleichheit für Glaubensrichtungen als eine demokratisches Problem sieht, dass aufgehoben werden muss. Unsere Partei nimmt den Kampf gegen die Spaltung der Gesellschaft in Glaubensformen auf und kämpft in dieser Hinsicht gegen die Keime der Feindschaft an, die unter den unterdrückten Schichten in der Gesellschaft gesät werden.

 8 – Zusätzlich zu all diesen Fragen hat unsere Partei über programmatische Ansichten diskutiert und Beschlüsse über die Fragen der Umwelt, Jugend, Kultur, Kunst, Hinterfront, Kurzprogramm der Partei, Kurzprogramm der neuen demokratischen Revolution, die Politik der Zeitschrift und der internationalen Politik getroffen. Außer diesem wurden Änderungsvorschläge zu den Statuten der Partei diskutiert und es wurde beschlossen, dass einige Statutenartikel bearbeitet und neugeordnet werden.

Über die organisatorischen Probleme und ihre Behandlung:

 Eines der wichtigsten Themen unseres Parteikongresses waren vor allem die organisatorischen Differenzen und die Beurteilung des Prozesses. Der Prozess von der 8.Parteikonferenz bis heute wurde einer Analyse unterzogen, und tiefgehende Diskussionen wurden geführt. Über die Linie der 8. Parteikonferenz, die Situation des 8.Zentralkomitees, die hauptsächliche Orientierung in der genannten Zeit, die Frage der Führung und ihrer Wirkung, die politische und organisatorische Arbeit aller Komitees und Gebiete in diesem Zeitraum, die Analyse und Situation der Jugendorganisationen, den Stand unserer Guerilla Gebiete und die Analyse bzw. Beurteilung unseres Krieges nach seinem objektiven Stand wurden intensive Diskussionen geführt.

Die Situation unserer Partei wurde in zwei auseinanderklaffenden Bewertungen betrachtet. Der Ablauf der 8.Konferenz, 2009 bis 2015, sowie der Ablauf von 2015 bis zum 1. Kongress wurden in Zwei geteilt.. Unsere Partei wurde Seit 2015, einem außerordentlich schnellen und immensen putschistischen und fraktionistischen Angriffen ausgesetzt. Schlussendlich wurde eine Gruppe in der Partei ausfindig gemacht, die sich als Partei- und Kriesgsdeserteure bewiesen, und die Reihen der Partei Verliesen. Der Grund, weshalb man den gesamten Prozess von der 8.Konferenz bis heute in zwei auseinander gehende Prozesse unterteilt hat, basiert auf dieses Resultat. In diesem Zusammenhang wurde die rechts-liquidatorische, die “von der Partei und dem Krieg fliehende Bande” beurteilt. Die Bewertung des Zentralkomitees, welche sie in ihrer 8.Sitzung trafen, wurde auch Seitens unserem Kongress akzeptiert. Diese Bande hat es in ihrem weiteren Prozess durch das Verrotten ihrer revolutionären Eigenschaften und Werte geschafft, mit der Unterstützung durch die Polizei und Mafia, die Partei anzugreifen., Durch ihren Defätismus im Kriegsgebiet, dem Diebstahl von Waffen und Munition der Partei und in weiterer Folge diese dem Feind bewusst überlassen und den Krieg verlassen und somit ein Kriegsverbrechen in ihrem vollen Bewusstsein vollzogen. An dem nun angekommenen Punkt ist es klar, dass diese Bande ihren Platz in der Geschichte, durch ihre getätigten Praxisen die der Konterrevolution diente, eingenommen hat. Im Prinzip ist ihre revolutionäre Ader ausgetrocknet. Sie existiert nur auf symbolischer Ebene. Von den Fragen der Revolution im Land, ist sie getrennt. Im wesentlichen ist sie zu einer Bande mutiert, die nur im Ausland existiert. Neben den Ansätzen und Bewertungen die bei der 8.erweiterten Sitzung des Zentralkomitees beschlossen wurden, wurden diese weiteren Feststellungen in unserem Kongress getroffen und damit auch bestätigt.

Unser Kongress, hat die Orientierungslinie und Beschlüsse der 8.Konferenz hauptsächlich als marxistisch-leninistisch-maoistisch beurteilt. Die beschlossene Orientierung und Prozessevaluierung beinhaltete richtige und vorausschauende Ansätze.

Das primäre Problem der 8.Konferenz ist die Oberflächlichkeit im Verständnis der Parteirealität und die tiefgehende Subjektivität sowie die Oberflächlichkeit in der Frage der Führung. Die 8.Konferenz hat die Probleme in der Führung des gesamten Prozesses des 7.Zentralkomitees, die Widersprüche die eine gewisse Zeit zwischen dem ZK und der Partei verliefen, sowie im Ansatz dieser Widersprüche die Selbstkritik des ZK an sich selbst, was die Kritik der Partei als „Sektierertum“ an das ZK betrifft nicht konkret beurteilen können, die Gründe der Kritik nicht richtig verstanden und die Methode zur Aufhebung dieser Gründe nicht erreichen können. Damit hat sie zweifellos ihre Verantwortung zur Lösung dieser Probleme und Entwicklung der Partei nicht wahrgenommen. Sie konnte die Selbstkritik des 7. Parteizentralkomitees als Sektiererisch an sich selbst gerichtet nicht richtig und in einer wissenschaftlichen Grundlage verstehen und beheben weil sie die Partei und darüber hinaus auch die Entwicklung nicht beherrsche und objektiv kontrollieren konnte. Diese Situation verhinderte zu diesem Zeitpunkt den Willen der Partei, den Boden zu schaffen, der die Führung von Spontanität befreit und die Partei zu einer festen Führung gebracht hätte.

Letztendlich wurde die 8. ZK-Führung objektiv durch die Schwächen und Mängel der vorherigen Führung gebildet. Ihre Fähigkeit, die Partei zu lenken, die Probleme zu kontrollieren, die Lösung zu sein und das fortgeschrittene Niveau einer Führung zu werden, wurde aufgrund des oberflächlichen Ansatzes der 8. Konferenz nicht verwirklicht.

Das 8. Parteizentralkomitee konnte im andauernden Prozess weder sich selbst, noch die Komponenten des Partei-Zentralkomitees untereinander führen. Dies führte nach einer gewissen Zeit dazu, dass sich in einer Etappe eine “links” sektiererische und in einzelnen Fällen ein liberalistische Organisationslinie durchgesetzt hat. Doch der Höhepunkt und ausschlaggebende Punkt und die somit offen gelegten parteiinternen Differenzen, die daraus resultierende Parteirealität und die damit verbundene Abweichung des rechtsliquidatorischen Fraktionismus innerhalb der Partei, waren ein Resultat der Parteiführung die in der Führung und Kontrolle von sich selbst, die Partei und ihre eigenen Führungskomponenten nicht genügend beherrschte, und der Aufgabe nicht mehr gerecht wurde. Die Mängel und Unfähigkeit in der Kontrolle und der objektiven Führung der Partei durch das 8.ZK ist in der subjektiven Beurteilung des 8.ZK über sich selbst, sowie in den anderen Bereichen, in den Berichten (selbst beschrieben) konstant. Das wichtigste Problem des 8.Parteizentralkomitees ist die Schwäche die Partei zu leiten und zu führen, was die Führung zur Spontanität gebracht hat. Dies geschah während des gesamten Prozesses. Dass daraus resultierende Bild war ein Klima des Misstrauens, welches in der Führung begann, sich auf die gesamte Partei ausbreitete, tief und unerträglich wurde. Letztendlich, hat sich dabei die von unten kommende Welle innerhalb der Partei vergrößert. Diese Situation wurde durch das Misstrauen einer Gruppe von Parteimitgliedern gegenüber der grundsätzlich politischen Linie der Partei vertieft und durch den ideologischen Bruch dieser Gruppe befeuert. Die politisch, organisatorisch und ideologische Überschneidung dieser Gruppierung in einem opportunistisch – reformistischen Charakter, die sich zu einer systematischen Organisierung wandelte, hat sich mit einem anti marxistisch-leninistisch-maoistischen Parteiverständnis herauskristallisiert und führte zu einer Expansion, welche die Partei von der Führung trennen und spalten wollte. Darüber hinaus, wurde das Misstrauen gegen die Führung, von dem sie sich nährten  zu ihrem “Selbstbewusstsein“ und damit wurde dieser Prozess beendet.

Dies ist zweifellos auf die Haltung der 8. Konferenz zurückzuführen, die sich nicht auf die Realität von Partei und Führung konzentrieren, sie nicht untersuchen und die Dynamik von Führung und Entwicklung nicht in Einklang bringen konnte. Diese Anschauung und Orientierung führte dazu, dass sich eine angemessene und verklemmte Führung entwickelte. Im Weiteren entwickelte sich eine Situation, indem sich das Führungskollektiv, die, die Partei Führte und Dominierte, eine, seinen eigenen Objektiven Möglichkeiten gerecht entwickelnde Parteiführung im Prinzip verhinderte und für unmöglich machte. An dem Punkt, an dem die Beziehung zwischen der Führung und der Partei nicht gefestigt aufgebaut werden konnte, konnten auch keine Konsequente und den Führungsqualitäten entsprechende ZK und Partei gebildet werden. Der Widerspruch zwischen dem Parteizentralkomitee und der Partei hat sich nicht in einer progressiven, gestärkten und dynamischen Seite gezeigt und wurde nicht in dieser Hinsicht entwickelt, sondern entwickelte sich in einer destruktiven und zerstörerischen Art und wurde von einem Charakter dominiert der Probleme vertiefte. Dieses Bild dominierte die Erfolgs- und Misserfolgsbewertung der unterschiedlichen Bereiche und Gebiete der Partei, sowie die Fähigkeit der Führung, einzugreifen und sich zu formen.

Das Ergebnis der Parteiführung und den Bereichen der Partei, die vom Parteizentralkomitee vorgelegt wurde, wurde Hinsichtlich dieser Gesamtheit und Realität bewertet.

In dieser Hinsicht wurde vor allem in der politisch – ideologischen Orientierung und ihrem Ansatz ein homogenerer, dynamischer und eine der Partei und dem Klassenkampf mutwillig, Prinzipienfest und Konsequent gegenüber stehende Führung,  zu konstituieren, zu einem Verständnis geprägt und es ist angestrebt worden eine solche Komponente zu etablieren. Durch die Diskussionen der allgemeinen Situation wurde insofern gesehen dass die Partei auch diese Möglichkeit hat.

Auf dieser Grundlage hat vor allem angesichts der schwachen Lage unserer Partei vor dem Klassenkampf, ihrer Unzulänglichkeiten und ihren Fehlern und Mängeln bei der Anwendung der Marxistisch – Leninistisch- Maoistischen Methode, gegen auftretende Widersprüche und Probleme, eine Konzentrierung und Orientierung stattgefunden. Der Fokus wurde auf die Frage und den bestehenden Problemen der Partei, die Fragen des Klassenkampfes, die Fragen des Krieges, die Fragen der Kaderbildung, die Probleme in der Organisierung der Massen, die Abweichungen in der Massenlinie, die Unzulänglichkeiten hinsichtlich der Entwicklung unserer allgemeinen politische Linie zur einer politischen Kraft, die Frage der Front, Bündnissen und Aktionseinheiten gelegt und darauf bestanden. Diese Fragen und Probleme wurden im Gesamten, über die Beurteilung des Parteizentralkomitees sowie über die Beurteilung und Analyse der einzelnen Bereiche diskutiert und es wurden Schlussfolgerungen gezogen, die die Neubeurteilungen unserer bestehenden organisatorischen Probleme beinhalteten. Zweifellos basierten die Analyse und Beurteilungen des Prozesses und unserer Situation in Anbetracht der internationalen Situation, auf die Probleme in der Objektivität des Klassenkampfs, auf die ideologischen Angriffe der Bourgeoisie und ihren Auswirkungen sowie Erscheinungen in unserer Partei. In breiter Form und Richtung war unsere ideologische, politische und organisatorische Situation das Hauptthema dieser Agenda. Da die zukünftige Ausrichtung auf der Grundlage dieser subjektiven und objektiven Realität bestimmt war, wurde das Problem so weit wie möglich und umfassend behandelt.

Der bevorstehende Prozess und unsere Orientierung:

Unsere Partei hat das Problem der Organisierung, der Verbreitung, der Erweiterung und Ermächtigung der Partei und die Verbreitung des Krieges als ihr Hauptproblem bestimmt. In diesem Sinne hat sie die Frage ihrer Organisierungsstärke und die Frage in der Verbreitung und Perfektionierung des Krieges als ihr Hauptproblem bestimmt. Ihre Hauptorientierung als eine Frage der Entwicklung einer kriegsführenden und militanten Partei und ihrer Organisierung definiert.

Unser Kongress stellte die politische Entwicklung wie folgt fest: damit der Faschismus seine politische Krise überwinden kann, wurde, obwohl die Politik der Einschüchterung, Begrenzung, die Verzagtheit und Mutlosigkeit zu Verbreiten und wenn möglich die Massen damit auch zur Knechtschaft vor dem System zu bringen, aufgesetzt. Trotz der intensiven, tiefgreifenden kontinuierlichen Erhöhung der Dosis in den letzten fünf Jahren hat es keine Lösung für ihre Krise gefunden. Obwohl diese Aggression zu einer Rückbildung und Schwäche der revolutionären Situation führte, wurden die grundlegenden Widersprüche auf der Grundlage von Klasse, Nationalität, Soziales und in ähnlichen Fragen vertieft, die versuche für die Verhinderung der Mobilisierung gegen den Faschismus und die Erwartung der Akzeptanz dieser Politik durch die Massen gelang im wesentlichen nicht.

 

Der Spannungsgrad zwischen den herrschenden Klassen nahm weiter zu und als Folge der Wirtschaftskrise, wurde der Kuchen für die herrschenden kleiner, gleichzeitig verstärkte sich der innere Konflikt zwischen den Cliquen und den Koalitionen während der Kampf um die Eroberung des Restkuchens verschärft wurde. Die totale Offensivwelle des Faschismus hat eine gewisse Erscheinung innerhalb den Revolutionären, den fortschrittlichen Kräften sowie im Allgemeinen innerhalb der Volksmassen hervorgebracht. Dieses negative und destruktive Bild brachte trotz allem nicht den Erfolg der Knie- und Kapitulationspolitik des Faschismus. Der Faschismus ermöglichte sich mehr Zeit, indem er tiefer in sein eigenes Grab grub. Die bevorstehenden Entwicklungen bieten den Boden für die Erhöhung der revolutionären Situation und damit auch die Möglichkeiten und den Boden für Erhöhung der Bewegung des Klassenkampfes. Die faschistische Diktatur, die in der Innen- und Außenpolitik verstopft ist und versucht die Situation zu verkratzen, wird die Krise in ihrer Regierungsführung stärker und schärfer erleben.

Diese Situation bedeutet für unsere Partei und für die revolutionäre Bewegung neue Möglichkeiten und Gelegenheiten Fortschritte zu Erzielen. Die totale Offensivwelle der faschistischen Diktatur entsteht nicht nur durch Repression, Gewalt, Zerstörung, Leugnung, Besatzung und der Erschaffung einer chauvinistischen Welle. Es erwacht auch zum Leben, indem es ein Klima der Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit schafft, das darauf abzielt, Einschüchterung hervorzurufen und zu Reproduzieren.

Wiederrum fand in einer langen Zeitspanne eine ideologische Belagerung statt, die, die systemkonformistische politische Linie, bestehend auf eine friedliche Koexistenz, dem Legalismus und Parlamentarismus bildete sowie darauf bestand, einen “Wandel und Fortschritt ohne Revolution” zu entwickeln. Heute haben wir unter den Volkskräften und unter ihren Subjektiven Kräften alle negativen Erscheinungen dieses ideologischen Giftes und ihren Auswirkungen. Seit einiger Zeit ist unsere Partei in einem Prozess, die gegen diese liquidatorischen und reformistischen Strömungen, der ideologischen Unterwerfungslinie, die versucht “eine Machtlose, Machtphantasie” zu erschaffen, eine Barrikade und Sperrmauer zu Bilden. Mit diesem Aspekt ist sie in einer vorteilhaften Position in ihrem ideologischen Kampf und der Beherrschung ihrer eigenen Realität sowie in der Feststellung ihrer ideologischen Mangel und Stärken.

Doch die Erosion in der proletarisch revolutionären Linie, die Rückbildung im Wesen dieser Linie und sowie die vorhandene Anspruchslosigkeit, müssen ohne Zweifel und Zögern, als ein festgestelltes Problem angesehen werden. Die Ansicht der Widersprüche aus der Perspektive des Kommunismus, aus der Haltung der proletarisch Revolutionären Haltung. Das Festhalten an diesen Prinzipien und die damit gebundene Festlegung der taktischen Politik werden heute geradezu verteufelt. Die Grundlagen für diese Anschauungen ergeben sich aus den Widersprüchen zwischen der proletarisch revolutionären Haltung und der kleinbürgerlich revolutionären Haltung. Die kleinbürgerlich revolutionäre Linie und Methode, ihre Erwartung und Hoffnung, sowie eine Orientierung und die Formierung in diesem Sinne haben einen relativen starken politischen Einfluss. Dieser Einfluss sieht sich schlagkräftig wenn er die proletarisch Revolutionäre Linie angreift und sich entgegen dieser Linie orientiert.

Es ist nur dann möglich die bürgerliche revolutionäre Haltung zu überwinden, sich gegen sie zu orientieren, ihre Belagerung zu zerschlagen, wenn sich die Kommunistische Partei gegen sie intellektuell, theoretisch, organisatorisch und politisch verstärkt und entwickelt. Die proletarisch revolutionäre Haltung kann nur entgegen diesen Bedingungen vertreten und aufrechterhalten werden, wenn man an die historische Rolle der ArbeiterInnenklasse vertraut, sowie das feste Vertrauen, dass sie die Neue Demokratische Revolution verwirklichen und entwickeln wird, ihr schenkt. Jegliche schwäche bei dieser führt dazu, als würde man vor dem Wind wie ein schwacher Ast schwingen und ist sogar dazu verdammt, am Ende zu fallen, gebrochen und ausgetrocknet zu werden.

Das Bestehen der kommunistischen Partei ist die Bedingung für die proletarisch revolutionäre Linie. In diesem Sinne wird die Ideologische Orientierung unserer Partei, die sein, welche den Geist der heutigen Zeit Dominiert,  eine Orientierung die der historischen Rolle der ArbeiterInnenklasse Bewusst ist und sie versteht, des Weiteren eine proletarisch revolutionäre Linie weiterentwickelt und Festigt, die mit den Massen verschmilzt, ihre Orientierung und Entwicklungsphasen früh genug analysiert. Eine revolutionäre Haltung mit dem Willen, die entstehenden Widersprüche aufzulösen, ausgestattet gegen die Angriffe aller Arten durch die bürgerlich revolutionären Linie, das in der Lage ist, sie ideologisch zu verurteilen, den Ereignissen, Entwicklungen und Fakten Bewusst zu sein, eine revolutionäre Richtung, die, diese durch richtiger Analyse überwindet. Das ist die proletarisch revolutionäre Haltung die Notwendig ist. In diesem Sinne wird unsere Partei eine Orientierung annehmen, die den Widerspruch zwischen der proletarisch revolutionären Linie und der bürgerlichen revolutionären Linie aufdeckt und ihre eigene Linie auf dieser Weise zu einer Kraft entwickelt.

Dies ist zweifellos möglich, indem feste Parteiorganisationen geschaffen werden, eine Militante Linie für eine kriegführende Partei entwickelt. Unsere Partei wird eine Linie einschlagen, die ihre Organisation befestigt und erweitert, dies sich gegenüber den Feind verschlissen und hauptsächlich nur im Klassenkampf befestigen wird.

Ein anderer sehr wichtiger Punkt ist die Frage des KRIEGES. Eine der wichtigsten Säulen unserer Orientierung wird dieses sein. In der aktuellen Periode, wo sich die revolutionäre Situation verschärft, ist eine kriegsführende Partei, eine Partei die sich auf den Guerilla Krieg konzentriert und in die Widersprüche mit der Kritik der Waffen eingreift, von lebensentscheidender Bedeutung. Wir haben eine gesellschaftliche Struktur, in der alles gestützt auf die Gewalt auf ihre Lösung wartet. Dies ist eine gesellschaftliche Struktur, auf der, dieses Gesetz entscheidend und wirksam ist. Der Krieg geschieht für die Revolution und ist notwendig für ihre Bedürfnisse, sowie der einzige Weg zu ihrer Verwirklichung. Dieses Verständnis und diese Haltung bringen eine richtige Positionierung gegen jeden Widerspruch mit sich. Die zwangsläufige Konditionierung der Partei an die Revolution und dem Kommunismus, bringt auch mit sich, dass sich der Charakter des Krieges zu einem wirksamen, zerstörerischen und starken Charakter umwandelt.

Unsere Partei hat mit diesem Bewusstsein und dieser Orientierung seit 47 Jahren ihre Verkörperung gefunden und eine durchgehende Kriegslinie aufgebaut. Der Guerillakampf, der die Schlagader unserer Revolution ist, wird von der Volksarmee unter der Führung unserer Partei geführt. Unter den Umständen, indem wir uns Befinden, herrscht ein ernsthafter Zerstörungs- und Vernichtungskrieg gegenüber der kurdischen Nationalen Guerillabewegung, sowie gegen unsere Partei. Unsere Partei leistet gegen diesen Vernichtungskrieg einen Widerstand der sehr hohe Preise kostet. Unsere Partei besteht und beharrt darauf, gegen die Dominanz der versuchten Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit, versuchter Liquidation, sowie der ideologischen Kapitulation Widerstand zu leisten und die Revolution mit der Strategie des Volkskrieges, durch die roten politischen Mächte zu erlangen und von Stück zu Stück die Macht zu übernehmen. Auch ihren Preis in Kauf nehmend, wird unsere Partei in der heutigen Phase den Prozess, indem wir uns Befinden, mit taktischen Angriffen unter der strategischen Verteidigung entgegennehmen. Sie wird die Position einnehmen, die Selbstverteidigung, die das Grundgesetz des Guerillakrieges ist, sorgfältig anzuwenden, mit taktischen Angriffen den Feind ermüden und ihm schwächen, dadurch sich selbst schützen und zu Entwickeln.

Unsere Partei wird die Politik der Orientierung und Haltung nach den Vorgaben des Krieges als Primär setzen. Alle Aufgaben, Arbeiten und die damit zusammenhängende Orientierung wird so gehandhabt, dass sie den geführten Krieg nähren und ihm dienen. Zweifellos bedeutet die Entwicklung des Volkskrieges, die Anwendung der kreativsten und reichsten revolutionären Linie und Politik in jedem Bereich, in dem wir tätig sind und die Organisation und Mobilisierung der breiten Massen auf dieser Grundlage. Dies ist auch der effektivste Einsatz der Mittel, das auf die Gewalt gerichteten, zwangsläufigen Kampfes, sowie die kreative Umsetzung gegenüber den Widersprüchen.

 Kämpfen indem man Organisiert, organisieren indem man kämpft. Kämpfen während man sich Organisiert, organisieren während man kämpft. Durch eine Organisierung der breiteren Teile der Massen wird sich der Krieg reproduzieren. Dies bedeutet gleichzeitig die Reproduktion aller Organisationen und ist gleichzeitig eine Realität unserer gesellschaftlichen Struktur. Unter dem Kommando und der Führung unserer Partei wird die kritische Macht der Waffen die Fesseln, die den Verstand der unterdrückten Volksmassen binden, zerschlagen. Die Organisations- und Kampf Entschlossenheit hochhalten, in den Worten des Genossen Mao Zedong gesagt; wird “Uns von unserem ganzen Schmutz und Rost reinigen.”

In dieser Historischen Wende, sind wir, wo wir uns unter den ideologischen und praktischen Verhältnissen seitens des liquidatorentum und Reformismus befinden, ohne Zweifel in der Wende, den Guerillakrieg unter der Parteilinie zu erhöhen, eine kriegsführende Organisation zu entwickeln, die vorhandene Schwelle mit diesem Willen und dieser Entschlossenheit zu überwinden und für den Horizont des Kommunismus eine stärkere und effektivere Laufarmee zu gründen, verdammt. Unsere Partei ist in diesem Standpunkt und hat diese Überzeugung begriffen. Von der Näheren bis zur größten Entwicklung wird sie früher oder später die Massen Überzeugen, diese Haltung verbreiten und ihren Kampf für die politische Macht beschleunigen.

 GenossInnen, Völker, FreundInnen,

Unser Kongress; hat Zweifellos seinen beschlossenen starken Einheitswillen und ihre Führung mit dem Vertrauen an seine Historische Verantwortung, mit ihrem Glauben an die Kraft des Volkes, mit ihrer Gebundenheit an ihre Genossen, mit ihrem Versprechen an die Märtyrer, dem Zorn und der Wut der Märtyrerfamilien, mit dem Verantwortungsbewusstsein gegenüber den befreundeten Kräften, dem solidarischen und festen Glauben unserer Geschwisterorganisationen, Parteien sowie auch der befreundeten Organisationen und Parteien verwirklicht. Sie hat den leuchtenden, Wegweisenden wissenschaftlichen Pfad der Genossen Marx-Engels-Lenin-Stalin und Mao Zedongs, welche das scharfe Schwert des internationalen Proletariats sind, mit Gebundenheit, ihren Willen und ihre Führung geformt.

Unser Kongress; hat die programmatischen Thesen und Ansichten unserer Partei, die durch dem Anführer Ibrahim Kaypakkaya vor 47 Jahren angesetzt worden sind und seither Wegweisen, mit einem noch festem wissenschaftlichen Verständnis und Begreifen, angenommen.

Unserem Kongress haben, wo das Misstrauen gegen unsere Partei geplant und gezielt Organisiert, an ihrem Hals das blinde Messer der bürgerlichen Linie als Bedrohung gehalten, die Theorien der Verzagtheit/Mutlosigkeit und Befangenheit frei laufend sind, sowie auch die Willenlosigkeit, die Hoffnungslosigkeit und der Ausbruch/Flucht vom Kampf in den letzten 4 Jahren freie Bahn fanden, die Konsequente, feste Entschlossenheit der 25 Volkskrieger ihren Mut und ihren Willensgeist gegeben, welche ihre feste Bindung an die Linie der Partei manifestierten. Alle unserer 25 Parteimilitanten, die Kämpfer unserer Volksarmee haben mit dem festen Willen und der Bindung an die Linie der Partei, mit dem festen Glauben an dem Horizont des Kommunismus, ihr Leben geopfert. In diesem Abschnitt der Geschichte waren sie es, die, die Hoffnung mit ihrem Blut schrieben, jede Kugel die sie an den Feind abzielten, gleichzeitig auch zu einer ideologischen Kraft gegen die Feigheit, der Flüchtigkeit und Willenlosigkeit wandelten. Unsere Partei hat 47 Jahre lang hunderte Märtyrer für die Glorreiche Sache des Kommunismus geopfert. Das Leid unserer Märtyrerfamilien, die unsere Genossen verewigt, zu ihrer Entwicklung und Persönlichkeit beigetragen und ihre Sache als ihre eigene anerkannt haben, ist in unsere Partei als eine Wut, ein Zorn und als eine Entschlossenheit verankert. Unser Kongress gibt allen Märtyrerfamilien das Versprechen, das wir das Erbe unserer GenossInnen beschützen werden. Wir erklären hiermit dass ihre Ideale, ihr Horizont die Wurzel und das Wesen unserer Partei sind. Ihre Söhne und Töchter leben im Geist, im Wesen unserer Partei und ihrer GenossInnen die im Leben sind. Sie werden in ihrer Gestalt, im Wesen unserer Partei weiterhin Leben. Davon sollen unsere Familien keinen geringen Zweifel haben.

Unser Kongress; begrüßt unsere Gefangenen, die, den Namen unserer Partei, ihre Linie, ihre Militanz und ihre kriegerische Grundlage in den Kerkern des Feindes mit ihrem Widerstand ehren und zu den vordersten Kampfbereichen machen, mit ihrem kommunistischen Enthusiasmus, ihrer revolutionären Begeisterung und Entschlossenheit. Sie sind diejenigen, die für unsere Sache nicht zögerten und den höchsten Preis dafür in Kauf nahmen. Sie haben den preistragenden Charakter des Kampfes ihren Wert und den Sinn gegeben, indem sie dafür den Widerstand geleistet haben und diesem Kampf mit einer festen Entschlossenheit und Bindung angenommen haben. Die Linie unserer gefangenen Genossen, welche eine Linie ist, die unter den schwersten Bedingungen für den Klassenkampf und dem Kommunismus produziert und Widerstand leistet, verleiht draußen uns Genossen und unserer Partei, Leben, Blut und Geist. Wir widmen unseren Parteikongress unseren gefangenen Genossen und all unseren Gefangenen Komponenten.

Unser Kongress; erklärt den VertreterInnen des internationalen Proletariats in den verschiedenen Ländern, den kommunistischen Geschwisterparteien, ihren unendlichen und festen Glauben an die Sache des Kommunismus, mit der festen Treue an den Marxismus – Leninismus und Maoismus, dass der Vertreter des internationalen Proletariats in der Türkei, die TKP/ML, mit der Verwirklichung ihres 1.Kongresses, jetzt noch stärker ist und im Kampf noch Entschlossener und Konsequenter stehen wird. Die kommunistische Weltbewegung hat sehr wichtige und ernsthafte Probleme. Die revisionistischen, opportunistischen, liquidatorischen und reformistischen Angriffe gegen den Marxismus-Leninismus und Maoismus sind immens und rücksichtsloser geworden. Gegen diejenigen, die, die rote Fahne angesichts der Rückkehr vom Sozialismus absenkten, anstatt sich auf dem Maoismus zu Berufen, sich gegen die anti-marxistisch-leninistisch und maoistischen Angriffe beugten und kapitulierten, schwenken wir für den Kampf um die Erreichung der Neuen Demokratischen Revolution, dem Sozialismus und dem Kommunismus, die rote Fahne noch fester und stärker. Wir sind entschlossen, gegen die sich international entwickelten Angriffe, einen gemeinsam Marsch von heute aus Aufzubauen, der mit dem proletarischen Internationalismus ausgestattet und dem Marxismus-Leninismus und Maoismus umzingelt ist. Die Krise des imperialistisch-kapitalistischen Systems auf der ganzen Welt wird den Boden des Volkskrieges in den halbfeudalen, halbkolonialen Ländern weiter stärken und es diesen Sturmzentren der Revolution ermöglichen, sich zu entwickeln. Wir erklären hiermit; das wir die Verstärkung des Volkskrieges in der Türkei, sowie unsere proletarisch internationalistische Aufgabe, die Revolutionen im eigenen Land zu vergrößern, noch Stärker aufnehmen. Heute gibt es in Indien, Peru, den Philippinen und vielen anderen halbkolonialen, halbfeudalen Ländern große oder kleine Volkskriegsbrände. Vielleicht sind wir noch in einem Zustand eines Funkens, doch wir sind Schüler eines Lehrers der sagte, dass „ein Funke die ganze Steppe entzünden kann“. Wir tragen den Willen, unser historisches Bewusstsein und unsere Verantwortung, die ganze Steppe zu entzünden. Wir werden all unsere Energie, all unsere Anstrengungen und all unsere Konzentration darauf verwenden, unseren Funken zu entzünden. Ruhm den internationalen proletarischen Bewegungen, Organisationen und Schwesterparteien, die auf dem leuchtenden Pfad des Marxismus-Leninismus-Maoismus marschieren. 

An die Völker der türkischen und kurdischen Nationen und den verschiedenen Nationalitäten der Werktätigen Völker in der Türkei;

Unser Kongress erklärt ihre Hauptlosung als; in der Linie des 1.Kongresses; Rüste dich mit der proletarisch revolutionären Linie, fordere den liquidatorentum aus, halte den Guerillakrieg hoch! Diese Lösung ist die Synthese der Orientierung unseres Kongresses. Hinter dieser Losung werden wir uns verankern und uns auf die “kommenden Ruhmvollen Kampfjahre” vorbereiten. Unser Kongress, hat ihre Hauptorientierung in der Entwicklung und Verstärkung der Partei, in der Vergrößerung des Krieges beschlossen. Das Ziel dieser Orientierung konzentriert sich darauf, die sich entwickelnde revolutionäre Situation aufnehmen zu können. Es wird damit das Ziel gesetzt, all unseren Parteimitgliedern, unseren Militanten und Sympathisanten, sowie der Öffentlichkeit, die der Partei ihr Interesse zeigen, unter dieser Orientierung zu entwickeln. Damit wollen wir das Ziel anstreben, dass sich unsere Parteiorganisationen in dieser Richtung organisatorisch Formen, unsere Militanten noch einen Schritt vorwärts schreiten, den Organisationsgrad unserer Sympathisantinnen entwickeln und die nicht organisierten Massen, die mit unserer Partei sympathisieren in zügigen Schritten organisieren, um ihre Beteiligung am unendlichen Meer des Klassenkampfes zu Sichern. Um diese Ziele schneller zu erreichen, laden wir alle ein, diesem Aufruf zuzuhören, unserer Stimme eine weitere Stimme zu sein, sich an unseren Schritten zu beteiligen und unsere Weggenossen zu werden. JETZT IST ES AN DER ZEIT, UM EINEN SCHRITT VORWÄRTS ZU SCHREITEN! 

Es ist die Zeit für den, der sitzt, aufzustehen, für den, der steht, sich zu bewegen, für den, der sich Bewegt, um zu laufen.

Es ist an der Zeit; dass alle, die auf die Ziele der Neuen Demokratischen Revolution, dem Sozialismus und dem Kommunismus ihre Hoffnung binden, einen Schritt nach vorne schreiten.

Es ist an der Zeit; den Guerillakampf Hoch zuhalten, den Volkskrieg zu Entwickeln und ihn zu Verteidigen.

 Es ist an der Zeit; sich um unsere Partei zu versammeln, die die Avantgarde dieser Ziele ist.

 Es ist an der Zeit; den Klassenkampf zu entwickeln, den Faschismus herauszufordern, dem Systemkonformismus keinen Platz zu geben und unsere Partei überall im Leben zu einer politischen Kraft zu machen.

Unsere Partei ist dazu gewidmet, dies zu Organisieren und zu Schaffen. Es ist die Phase, dass alle Parteimitglieder, Militanten und Sympathisantinnen ihre ganze Kraft und Energie ganztägig einsetzen. Die Kommunistinnen sind bereit und zeigen den Willen, diese Zeit und Periode mit ihrem Glauben an die Revolution zu überwinden und die Revolution zu organisieren. Der größte Erfolg unseres Kongresses ist die Konsequente und Entschlossene Umsetzung dieses Willens.

Dieser Wille, den unser Kongress darstellt, verspricht dem Proletariat der Türkei, der unterdrückten Bauern, dem städtischen Kleinbürgertum, der kurdischen Nationen und allen anderen unterdrückten Nationalitäten, den unterdrückten Glaubensrichtungen, den Frauen und den LGBTI`s, die unterdrückte Geschlechter sind, der Volksjugend und allen demokratischen Kräften, eine Entschlossenheit im Kampf, mit dem Ziel der Neuen Demokratischen Revolution um die breitesten Freiheiten zu verwirklichen. Unser Versprechen an den Imperialismus, Faschismus, Feudalismus und jeglicher Art der Reaktion ist, das definitiv ihr Ende kommen wird und unsere Partei im Kampf für diese Sache mit den Waffen in der Hand niemals aufgeben und nachgeben wird.

– Ruhm sei unserem 1.Kongress!

 – Wir werden den Faschismus in dem Blut ertränken, das er vergießt!

 – Wir werden die faschistische Belagerung mit organisierten Kampf des Volkes zerschlagen!

 – Ruhm sei dem Befreiungskampf der kurdischen Nation!

 – Organisiere und nimm Teil am Kampf gegen den Imperialismus und all seinen Lakaien!

 – Die Revolution ist eine Notwendigkeit, der Volkskrieg die Freiheit!

 – Der Revolutionäre Kampf ist Legitim, die Rebellion ist gerechtfertigt!

 – Lernen durch den Krieg, Vorwärts durch die Organisierung, versammle dich auf der Linie des 1.Kongresses!

 – Am 70.Geburtsjahr des Genossen Kaypakkaya, mit dem roten Weg des Marxismus – Leninismus und Maoismus an die Macht!

 – Zerschlage die faschistische Belagerung, schreite Vorwärts mit dem Volkskrieg!

 – Wir werden den Kompradorenstaat der Bosse und Großgrundbesitzer zerschlagen, die demokratische Volksmacht errichten!

 – Es lebe der proletarische Internationalismus!

 – Ruhm und Ehre, den mit dem Sieg gekrönten Weg des Volkskrieges!

 – Ruhm dem Marxismus-Leninismus und Maoism!

 – Ruhm sei unserer Partei der TKP/ML, unserer Volksarmee der TIKKO und unserer Jugendorganisation der TMLGB!

 

Kommunistische Partei der Türkei/Marxistisch Leninistisch – Zentralkomitee Politbüro

TKP/ML – ZK PB

Mai, 2019